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Liebe Freunde der WfB-Stiftung,
es ist leicht gesagt: „Verbessern wir doch die Lebensbedingungen geistig behinderter Menschen und setzen wir ein Zeichen für Gleichberechtigung und soziale Gerechtigkeit“, doch wie schwer gestalten sich oft die Rahmenbedingungen bei der Verwirklichung eines solchen Anliegens, zumal in Zeiten wirtschaftlicher Brisanz und gravierender Einschnitte im Sozialwesen.
Um so schöner ist es, wenn sich – ungeachtet aller Schwierigkeiten – mit einem Mal ein Forum eröffnet, Gutes zu tun, um dauerhaft jenen zu helfen, deren Anrecht auf Soziale Teilhabe immer mehr in Vergessenheit zu geraten droht.
Die Stiftung - Soziale Teilhabe geistig behinderter Menschen, WfB Rhein-Main hat damit nicht zuletzt die bedeutende Aufgabe, daran zu erinnern, daß unveräußerliche Rechte unserer Verfassung - wie Selbstbestimmung und Gleichberechtigung - auch für jene Menschen gelten, die ihre Rechte nicht selbst vertreten können.
Soziale Teilhabe entsteht nicht am Rande unserer Gesellschaft, Soziale Teilhabe entsteht im Dialog und tatsächlichen Wechselspiel unterschiedlicher Menschen. Soziale Teilhabe ist die Essenz unseres Daseins, und so scheint es nur naheliegend, daß sie – als Leitmaxime unseres Handelns – auch den Namen unserer Stiftung definiert: sie allein berücksichtigt alle Bereiche der Arbeits- und Lebenswelt geistig behinderter Menschen. Gleichsam in logischer Konsequenz gestaltet sich auch das Förderprogramm unserer Stiftung so facettenreich wie das Leben selbst, auch wenn unser zentrales Anliegen der Sicherstellung einer bedürfnisgerechten Wohnsituation behinderter Menschen gilt.
Ganz unabhängig davon, welchem Bereich unserer Stiftung sie Ihre Unterstützung gewähren, leistet jede Ihrer Spenden einen entscheidenden Beitrag bei der langfristigen Sicherstellung elementarer Projekte für Menschen mit geistiger Behinderung.
Mit herzlichem Dank und besten Grüßen
Ihr
Prof. Dr. Reinhold Stenner
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