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Aktuelles zum Bundesteilhabegesetz

Aktuelles zum Bundesteilhabegesetz

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Mit der Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes (BTHG) kommen auf uns alle zahlreiche neue Aufgaben zu. Die Leistungen für Menschen mit Behinderung sollen nicht länger institutions-, sondern personenzentriert ausgerichtet werden und sich am individuellen Bedarf orientieren.

Die Eingliederungshilfe wird aus dem „Fürsorgesystem der Sozialhilfe“ herausgelöst und von den Leistungen zum Lebensunterhalt getrennt. Diese Trennung soll für Leistungsberechtigte zu einem deutlich höheren Maß an Selbstbestimmung, Selbstständigkeit und damit auch an Eigenverantwortung für ihren Lebensunterhalt beitragen.

Gesetzliche Betreuerinnen und Betreuer werden zukünftig zusammen mit den Leistungsberechtigten (oder auch für diese) mehr Entscheidungen treffen müssen als bisher. Sie müssen in Zukunft proaktiv handeln und Anträge selbst stellen, um Leistungen zu erhalten.

Auf dieser Seit haben wir einige Informationen dazu zusammengestellt.

Die wichtigsten Änderungen

Künftig unterscheidet man nach existenzsichernden Leistungen und Fachleistungen.

existenssichernde Leisstungen

Bis 31. Dezember 2019 gilt:

  • Reha-Träger (LWV) zuständig für Fach- und existenzsichernde Leistungen
  • Direkte Zahlung an Einrichtungen vom Reha-Träger

Ab 1. Januar 2020 gilt:

  • Reha-Träger (LWV) nicht zuständig für existenzsichernde Leistungen
  • Zuständigkeit beim örtlichen Sozialhilfeträger (Sozialamt des Kreises)
  • Rente: Antrag auf Wohngeld beim örtlichen Sozialhilfeträger
  • Änderungen im Wohn- und Betreuungsvertrag
  • Direkte Zahlung vom Leistungsberechtigten an den Leistungserbringer

Fachleistungen (Eingliederungshilfe)

Bis 31. Dezember 2019 gilt:

  • Reha-Träger (LWV) zuständig für Fach- und existenzsichernde Leistungen
  • Direkte Zahlung an Einrichtungen vom Reha-Träger

Ab 1. Januar2020 gilt:

  • Reha-Träger (LWV) nur zuständig für Fachleistungen
  • Antrag beim zuständigen Reha-Träger
  • Gesamtplan- oder Teilhabeplanverfahren – ITP
  • höhere Vermögens- und Grundfreibeträge

Aufgaben für leistungsberechtigte Personen und gesetzliche Betreuer

Der leistungsberechtigte Mensch hat ein Recht auf:

  • Beteiligung, Mitwirkung und Zustimmung
  • Begleitung durch den gesetzlichen Betreuer
  • Begleitung durch eine Vertrauensperson, etwa einen WfB-Mitarbeiter der Wohnstätten oder der Werkstätte

Wichtig: Der gesetzliche Betreuer muss darauf achten, dass das Recht gewahrt wird!

Selbstbestimmung und Teilhabe sind (Menschen-) Rechte, daraus ergeben sich aber auch Pflichten.

Achtung - Fristen beachten

Bis Mitte 2019:
  • Antrag auf Grundsicherung stellen

Bis Ende September 2019:

  • Antrag auf Eingliederungshilfe stellen
Bis November / Dezember2019:
  • Girokonto für den Betreuten einrichten

HIlfe und Kontakt

Brauchen Sie Hilfe? Wir beraten Sie gerne.

Für gesetzliche Betreuer stellen wir ein Ratgeber-Heft mit allen wichtigen Infos zur Verfügung.

Sprechen Sie dazu einfach unsere Mitarbeiter aus diesen Bereichen an:

  •  den Wohnstätten Herta Max oder Biebesheim
  • dem Sozialen Dienst der Werkstätten
  •  dem Berufsbildungsbereich
  • dem Fachbereich berufliche Integration

Hier finden Sie die Kontaktdaten.

 
 

Kontaktinfos

Telefon: +49 61 42/9 32-0
Telefax: +49 61 42/9 32-28
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Beauftragte für die Medizinproduktesicherheit

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Adresse und Standort

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Elsa-Brändström-Allee 15
65428 Rüsselsheim

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